Der Natursteinblog

Sehr geehrte Kunden,
auf dieser Seite entsteht unser neuer Natursteinblog auf dem wir Sie in regelmäßigen Abständen mit Geschichten, Tipps und Tricks rund um Natursteine informieren und unterhalten wollen.
Schauen Sie doch ab und zu vorbei, ob es etwas Neues gibt!

 

07.11.2019

Die Verlegung von Naturstein Riemchen Verblendern

Naturstein Riemchen Verblender aus unserem Sortiment sind einfach selbst zu verlegen. Als erstes wird der Untergrund vorbereitet.

Dieser sollte ausreichend tragfähig, fest, eben, trocken und frei von losen und haftungsmindernden Bestandteilen, wie z.B. Fett, Staub, Öl, Farbe oder Wachse sein.

Zitat Datenblatt Keraquick Klebemörtel

Bei Oberflächen aus Metall, Gummi, PVC, oder Linoleum bitte vorher prüfen, welcher Mörtel dafür in Frage kommt. Dabei können Ihnen die Datenblätter der empfohlenen Verlegemörtel helfen, die beim jeweiligen Produkt unter Downloads zur Verfügung gestellt werden.

Bei Bedarf wird der Untergrund mit einem Haftgrund eingerollt. Als Fliesenkleber empfehlen wir, je nach Bedarf und Farbe der Riemchen, die in unserem Sortiment erhältlichen Kleber: Elastorapid A+B Zweikomponentenkleber oder den Keraquick Maxi S1 Kleber in weiss oder grau. Nun wird der Kleber auf die erste zu verlegende Fläche aufgetragen. Wir empfehlen nur soviel Fliesenkleber an die Wand zu bringen, wie Sie anschließend Riemchen in Verbandverlegung knirsch aneinander legen können, ohne das der Mörtel vor dem Anbringen trocknet. Ecksteine, Anschlusssteine und Steine an einer Dachschräge schneiden wir Ihnen gerne auf Wunsch zu. Unsere Naturstein Riemchen Verblender sind für den Innen- und Außenbereich geeignet. Ebenso die empfohlenen Natursteinkleber. Diese sind auch im Normalfall für den Innen- und Außenbereich geeignet, beachten Sie aber auch hier bitte unbedingt die unter Downloads bereitgestellten Datenblätter. Verlegen Sie nun die Riemchen, bis die gewünschte Fläche gefüllt ist. Nach der empfohlenen Trocknungszeit des Klebers ( ca. 24 Stunden ) wünschen wir Ihnen viel Vergnügen mit Ihrer neuen Riemchenwand.

 

02.07.2018

Kurz und Knapp:

Unterschiede zwischen Granit, Schiefer und Marmor

 

Granit

Der Granit besteht aus Glimmer, Feldspat und Quarz, die miteinander verschmolzen sind.
Die einzelnen Bestandteile können in verschiedenen Gemengeanteilen vorkommen und den Granit
dadurch unterschiedlich aussehen lassen.
Granite kommen in der Natur am häufigsten vor.
Er entsteht, wenn Magma innerhalb der Erdkruste aushärtet.
Verwendung findet der Granit in der heutigen Zeit zum Beispiel als:

  • Pflasterstein
  • Bordstein
  • Schotter
  • Fliesen
  • Grabstein
  • Bodenbelag
  • Treppenbelag
  • Fensterbank
  • Küchen-, Arbeitsplatte
  • usw.

Schiefer

Der Schiefer besteht aus Silikaten, Tonmaterialien und Glimmer, Karbonaten und Oxiden.
Er entsteht unter sehr hohem Druck und hohen Temperaturen.
Der Schiefer hat eine ausgeprägte Wärmeleit- und Wärmespeicherfähigkeit.
Verwendung findet er in der heutigen Zeit zum Beispiel als:

  • Wandplatten
  • Bodenbelag
  • Treppenstufen
  • Fensterbänke
  • Waschtische
  • Kaminverschönerungen
  • Fassaden
  • Fliesen
  • usw

Marmor

Der Marmor ist ein Stein der mehr als 50 Volumenprozent Calcit oder Dolomit enthält.
In der Natursteinbranche werden auch andere polierfähige Kalk und Dolomitsteine als Marmor bezeichnet.
Schon in der Antike spielte Marmor bei Bauwerken und Skulpturen eine Rolle.
(Altes Rom, antikes Grichenland)
Verwendung findet er in der heutigen Zeit zum Beispiel als:

  • Wand oder Bodenbelag in der anspruchsvollen Innenarchitektur
  • Fliesen
  • Treppen
  • Waschtische
  • Säulen, Skulpturen
  • Kaminverschönerungen (Umrandungen)
  • in der Antike auch Bauwerke
  • usw.

 

29.06.2018

Reinigung und Pflege von spaltrauhem Mustang Schiefer im Innenbereich

Besser als jeder Reiniger ist das saubere Verlegen des Bodens.
Das Einsetzen eines Zementschleierentferners sollte dann nicht mehr notwendig sein,
da dieser beim brasilianischen Schiefer sowieso nur unter äußerster Notwendigkeit eingesetzt werden sollte.

Eine pflegende Reinigungsmethode, die sich bewährt hat,
ist das Nutzen eines klassischen Seifenreinigers (keine Schmierseife).
Bei Bedarf beraten wir Sie gerne über entsprechende Produkte.

Die pflegende Wirkung des Seifenreinigers entsteht durch die Bildung von Kalkseifen.
Dabei reagieren die Seifen des Reinigers mit dem natürlichen Kalkgehalt
im Wischwasser und es bildet sich Kalkseife.

Dieses Gemisch hat eine wachsartige Konsistenz,
die langsam in die Struktur des Natursteins eindringt und auch an der Oberfläche haften kann.

So werden Gebrauchsspuren gut kaschiert, es bildet sich ein seidig matter Schutzfilm und die Schmutzanfälligkeit der so gereinigten Fläche sinkt.

Je härter das Wasser ist, desto besser kann sich die Kalkseife bilden.

Diese Form der Reinigung braucht mindestens drei Monate wiederholtes Reinigen,
um Ihr volles Potenzial zu entfalten.

Des Weiteren sind für das Wischen Baumwollwischer zu bevorzugen,
da sie besser für die empfindliche Oberfläche des Schiefers geeignet sind.

Allzweck-, Alkohol-, Essig- oder Orangenreiniger sollten nicht verwendet werden,
da sie den Stein schneller verblassen lassen.